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August 4, 2010

10 Tage Südsee

Abgelegt unter: Erlebnisse, Unterwegs, Urlaub — Andreas Kroll @ 10:36 pm

Aaaalbecks

Strandkorbverleih

Hätte ich mal diese halben Zelte erfunden..

Leander

Lange Wanderungen

Bin ich noch weit am Schwärmen. 10 Tage Malediven sind schlagartig vorbei. Wie von einer anderen Welt sind wir von der langen dreistündigen Rückreise wieder in heimischen Gefilden heimgekehrt. Während es beim ersten Sohn nur an die Ostsee gereicht hat, haben wir jetzt doch schon mal was springen lassen. Es sind alle wohl auf gesund zurück, keine Hautverbrennungen, keim Ertrinken, kein übermäßiger Sandverzehr, keine Schlangenbisse & die kulinarischen Besonderheiten aus Matjes, kaltem Bismark oder der intellektuellen Schillerlocke haben alle gut verdaut. Das Backgeheimnis der alten Ost-Schrippe hat sich bis dort hin verirrt & hat den Frutti de Mare Burger erst richtig aufepeppt. Es ging vorher die Sorge um, dass das Wetter sich auch dort so hält, wie es sich hier zuvor in den Wochen ankündigte. Hing mir doch vor Hitze über mehrere Wochen die Jeans weit in den Kniekehlen. Passgenau zur Ankunft hatte sich ein kleiner Monsun & eine Abkühlung für die nächsten Tage angekündigt. Was macht man mit 2 kleinen Kindern bei solchem Wetter in so einer fremden Welt? Zum Glück wurden wir nur 2 Tage vom Meer ferngehalten. Die restliche Zeit mischten wir uns im weißen Zuckersand unter die maledivischen Schönheiten. Je älter desto freizügiger. Zur Wahl stand der normale Strand, dann zusätzlich mit Hund, dann nackt mit Hund, nackt ohne Hund, ohne nackt mit Strandkorb, mit Zelt ohne Textil, definitiv kein Strandkorb mit Hund, Kinder waren tatsächlich immer erlaubt. Kinderlos wuchs bei früheren Beobachtungen der Wunsch auch mit seinen Kleinen später in den Wellen zu toben, Kleckerburgen hochzuziehen, Schützengräben auszuheben, ne Pille hin und her zu schieben zur Belohnung holt der Pappi n Eis. Dabei übersieht man, dass diese ganzen Sachen ohne Pause hintereinander stattfinden müssen, Satan. Dazu kommen noch deren eigene Unwohlheiten wie Sand im Auge, Müdigkeit, mir ist nicht kalt, Eis im Sand, noch gar nicht mach Hause wollen oder einfach mal die Fresse voll haben. Ein Moment der Ruhe in Rückenlage, wie blöde auf das Meer zu glotzen, in Gedanken zu versinken oder gepflegt mal einen wegknacken, findet praktisch nicht statt. Mein Buch hab ich nach dem ersten Strandtag gleich in der Bambushütte gelassen. In 2 Jahren können sich beide hoffentlich gegenseitig beschäftigen, dann werd ich jedes Elternpaar von Kleinkindern abklappern & ihnen mein Beileid kundtun. Jedes Jahr werd ihnen zum Jahresurlaub gratulieren.

Schulschwimmen mit Tauchlehrer

Bundeswehr ist überall

Unser Strand

Sonnenbader im Schaukelstuhl

Durch den Monsun

Nicolas

Meine 2 letzten Nerven

Wellenreiter

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Juli 21, 2010

So schmeckt der Sommer 1

Abgelegt unter: News — Andreas Kroll @ 10:04 pm

Beschäftigung auf dem Erdbeerfeld

Getreide im Saft

Feldblume

Unkraut entlang der Wege, sieht aber ganz nett aus

Ich rief, aber sie sprangen nicht. “Müsst ihr noch auf Mutti warten!”

Bei der wöchentlichen Seenrundfahrt lacht mich doch immer wieder der Liepnitzsee an

So sieht das aus, wenn nach dem Erdbeereinsatz alles klebt

Gibt bald mehr Windräder als Bäume, zieht hier schon langsam wie Hechtsuppe

Ein Bett im Mohnfeld. Hab mich mit zu den Grashüpfern gelegt.

Abenddämmerung im Mohnfeld

Der kleine Leander kann sich schon mit drei Monaten drehen & wenn es dies nicht gerade tut, dann lächelt er uns an.

Wasserratte Nicolas

Wird Wasser erblickt, wird sich gleich der Kleidung entledigt und geduscht. Neulich wäre er fast in die Oder gerannt.

Bruderherz

Sonnenuntergang am längsten Tag. Über die Autolautsprecher wurde die FussiWM verfolgt.

Sonnenuntergang einen Tick später.

Vorn geht die Sonne unter & hinten der Mond wieder auf. Ghana verliert gegen USA im Elfmeterschießen.

Kein Bock bei 35*C auf Massenauflauf. Fussi zu Hause & Deutschland gewinnt 4:1 gegen England

Feierabend

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Juni 3, 2010

FC Bayern

Abgelegt unter: Berlin, Erlebnisse, Persönlichkeiten — Andreas Kroll @ 7:20 pm


Mit Klettverschluss lässt sich sonntags auch in die bevorzugte Rockerjacke umwandeln


Einlass am Südtor


Aufwärmrunde

Mit etwas Verspätung bin ich aus den glückseligen Feierlichkeiten wieder aufgewacht. Ach war das im letzten halben Jahr schön, im Halbwochentakt schönen Fußball und mich stetig am Erfolg des FC Bayerns zu freuen. Eine Genugtuung diesen ganzen geballten neidischen jagenden Ruhrpottvereinen einen Haufen vor die Tür zu setzen.
Diese Gelegenheit bietet sich, sich beim FC Bayern für die die schönen Fußballabende zu bedanken. Endlich mal wieder eine Mannschaft deren Verbundenheit sich durch die Spannung und Erfolge ausgezahlt hat. Ich hab die Zeit genossen ihnen beim attraktiven Fußball zu zuschauen und im Spiel immer die Hoffnung bestand, dass am Ende ein Sieg heraus springt. Knapp war es mit dem Dribble. Hätte mich schon gefreut, dass Burger King dann endlich wieder den Dribble Burger mit Dribble Cheese aus Gauda, Bergkäse und Harzer anbietet. Und später beim vermutlichen Weltpokalsieg den Burger Quattro nachschieben. Hack im Kubik- Höhe=Breite=Tiefe.
Leider hat es gegen die argentinische Kolonie aus Mailand nicht gereicht. Ich glaube auch, hätte Mailand durch den innovativ neuen Trick von Robben nach links reinzulaufen und ins lange Eck zu schlenzen ein Tor kassiert, wären sich aber auch selber Schuld gewesen. Upps, hab ich ihn verraten?
Letztendlich ist es dann auch egal ob sie verloren haben, da ich mir davon auch nichts kaufen kann, sondern galt all die Zeit die tägliche Vorfreude, abends den Tag durch ein tolles Spiel abzurunden und während dessen die Halsschlagader pulsierend am Limit fährt.
Wenigstens hab ich einem dieser drei Titel live beigewohnt, mit Papa und Bruderherz bei Bayerns Krönung der Meisterschaft im Berliner Olympiastadion. Wie immer kann man auf Schalke nicht zählen und hatten schon am vorletzten Spieltag gepatzt und somit die Spannung für das Finale heraus genommen. Trotz dessen hat Bayern keinen Gang zurück geschaltet und ist mit seiner besten Mannschaft aufgelaufen. Einmal Ribery sprinten sehen, einen von vielen Rückpassen Lahme zu erleben, Robbend absoluten Willen ein Tor zu erzielen, Bommels Zerlegung des Gegners wenn dieser seinen Mittelkreis durchquert, die deutsche Nummer 1 -Butt, Butt, Butt -bei einer Parade in der Luft, Olics unermüdliche Dampfmaschine, Schweinsteigers Ballverteilungen… und Gomez auf der Ersatzbank.
Bis jetzt hab ich mir gedacht, falls es bei der WM nicht reicht, dann hab ich wenigsten meinen Fußballsommer jetzt schon erlebt, aber jetzt bin heiß auf die WM und den Titel.


Namen des FC Bayerns


Der Zander Frank singt zum letzten Mal “Nur nach Hause…”


Aufmarsch


Eine von unzählig aufgenommen Angriffen


Meister 2009/2010 Arjen Bommel hebt die Schale


Klassenfoto


Weißbierweitwurf


Scheiße, ich war auf der falschen Seite, da hinten ging die Post ab


Froank kömmt


Noch drei Holländer, nächste Saison bestimmt 8

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Mai 2, 2010

Kein Glück am Flaschenautomaten

Abgelegt unter: Berlin, Erlebnisse, Unterwegs — Andreas Kroll @ 9:16 pm

alex
Am Alex- die Welt scheint noch in Ordnung zu sein

stefan
Stefan am Twittern

der-bartige
Der Bärtige im Wahn. Mann trägt Bart!

Annähernd 15 Jahre hat es gedauert, dass Elektronikveteran Stefan & ich Opfer der Türpolitik und zum ersten Mal nicht in einen Club reingelassen wurden. Neues Terrain und eine etwaige Vorstellung, wie sich seinerseits die allglatten geschniegelten Prolls bei der Absatzdrehung vor dem WMF oder E-Werk gefühlt haben. Mit einem “Das wird hier nichts mit uns” beendete unerwartet schnell der solariumverbrannte Türdödel unsere Hoffnungen auf einen musikalischen Abend im “Weekend”. Schon bei einigen Gäste vor uns ließ ihm ein Kompagnon ins Ohr flüstern, dass die Feierlichkeit zu sacklastig wird und eilig überraschend der Bedarf am frisch rasiertem ausgebrochen ist. Danach ist alles ohne weibliche Begleitung aus der Reihe rausgeflogen. Ja, aber wer gibt den am Ende wiederum das Geld für Champus aus? Das sind doch wir, wir Männer.
Wurde uns die Freude genommen, den Altherren des Detroiter Sounds Carl Craig und Stacy Pullen zu hören. Deren jeweilige K7 DJ-Kicks als einer der wichtigsten CDs seit über 14 Jahre für 19.99DM in unseren Plattenregal einstauben. Den Zweien hätte es sicherlich nichts ausgemacht, welcher geschlechtlichen Konfession man angehört, Hauptsache Musikliebhaber. Für das nächste Mal werd ich mir für die Schmierung nen Euro in der Hosentasche zurecht legen und dem Türsteher durch einen indiskreten Handschlag den Euro überreichend “Alles Palette, der ist für dich”.
Etwas überhastet und doch noch einen Erfolg suchend, sind wir dann ins “Maria am Ostbahnhof”. Die haben nicht nur uns, sondern auch alles reingelassen was anstand. Auch die geschniegelten Prolls die eigentlich lieber inna Diese zu Lady Gaga tanzen sollten. Noch nie was von Türpolitik gehört?
Musikalisch gesehen war die “Maria am Ostbahnhof” mehr als ein Reinfall. Auf beiden Spielflächen wurden relativ monoton die Platten aneinander gereiht. Trockenes Gestampfe ohne einem Highlight oder der handlichen Bearbeitung der Platten durch den Turntablelist. Uns kam es vor, als liefe permanent die gleiche Platte. Es wird irgendwann dröge, einem Gefühl wenn man mit dem Auto von Berlin nach Dänemark fährt und immer wieder die gleiche Bibi Blocksberg Kassette anhören muss. Den Meisten ist das nicht aufgefallen und waren selig, dass ein Bärtiger laute rhythmische Musik spielt. Doch gibt es einen Unterschied, ob man sich Wein vom Aldi hinterkippt oder sich im “Borcherts” extra vom Sommelier einen dekantierten Familienwein einschenken lässt. Letzteres hätte wohl besser zur ersten Location gepasst.

frisby
Sportsfreund, Helm ist im Wald Pflicht

hammerwurf
Hammerwurf bei Kinderolympiade, Helm ist da auch Pflicht

leander
Mittagsruhe bei den Kleinsten

schafherde
Sonntagsspaziergang nach Villabacho

staubschicht
Asche am Himmel

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